Die Geschichte der göttlichen Mutter und ihrer Töchter,
vereinfacht und kurz erklärt, da es sich um einen Prozess handelt, der über mehrere Zeitepochen verlief und auf unterschiedlichen Dimensionen gleichzeitig gestaltet wurde, weil Alles mit Allem verwoben ist.
Göttliche Weiblichkeit gehört von Beginn der Schöpfung mit in den Schöpfungsprozess, in Einheit, Harmonie und gegenseitiger Wertschätzung füreinander. Schöpfung ist weiblich, auf allen Ebenen des Seins. Ich schreibe hier zunächst über die höheren Schöpfungsebenen, in denen es keinerlei Rivalität zwischen männlichem und weiblichem Schöpfertum gibt.
Die Göttin und ihr Gefolge, weiblichen Ursprungs, leben und lieben.
Der Gott und sein Gefolge, männlichen Ursprungs, spielt.
So wuchsen die einzelnen Schöpfungsebenen, aus der Quelle bis in die tiefste Materie, von oben nach unten, im Bewusstsein der Ausdehnung und Erweiterung der Spielmöglichkeiten für alle Beteiligten. Es entstanden neue Schöpfungsmythen, da verschiedene Sternenvölker in diesen Schöpfungszyklus eingebunden wurden und ihre individuellen Perspektiven mit einflossen, in die Gestaltung ihrer Möglichkeiten.
Die Idee, der weiblichen Schöpfermacht, ihren Vertreterinnen und ihrem Gefolge die Daseinsberechtigung abzusprechen, geschah auf dem Planeten Erde, in mehreren Zyklen. Nach der Übernahme des Planeten durch die luziferischen, satanischen und ahrimanischen Kräfte und ihrem Gefolge, wurde das gesamte weibliche Wesen aus dem kollektiven Bewusstsein getilgt, zunächst langsam und vorsichtig, anschließend mit großer Macht, weitreichendem Einfluss und außerordentlicher Gewalt. Damit sind nicht nur die Hexenprozesse gemeint sondern auch die Bereitschaft, den Frauen eine eigene Seele abzusprechen und sie als ein Anhängsel des Mannes zu titulieren, dem keinerlei gesellschaftliche Bedeutung zuerkannt werden musste.
Das männliche Bewusstsein dehnte sich über alle Maßen aus und das natürliche, göttliche Gleichmaß, die Balance zwischen diesen mächtigen Schöpferwelten geriet völlig aus dem Gleichgewicht. Die umfassende, lebensförderliche Kultur der Weiblichkeit wurde in den Untergrund gedrängt, um dort auf Erlösung und Heilung zu warten, die lange, lange, lange Zeit auf sich warten ließ. Diese lebensspendende und lebensbewahrende Kraft verlor an Einfluss und Macht, musste sich fügen in Duldsamkeit, Abhängigkeit und Unfreiheit gegenüber dem anmaßenden, männlichen, lebensfeindlichen, weil von Angst geprägtem Ausdruck, von Größenwahn, Zerstörung der lebenswichtigen Grundlagen der Natur und anderen lebensnotwendigen Voraussetzungen für Mensch und Tier und unangemessener Selbstüberschätzung.
Die Rückkehr der Weiblichkeit geschieht jetzt.
Damit einher geht ein wachsendes weibliches Bewusstsein auf der Erde für die bisherigen lebensfeindlichen Maßnahmen in allen gesellschaftlichen Bereichen, wie z.B. der Landwirtschaft, der Politik, der Geisteswissenschaft, der Kultur, der Erziehungswissenschaft, der Medizin etc.
Mühsam und langsam geschieht die Verwandlung in den einzelnen Bereichen, trifft mitunter auf heftige Gegenwehr und muss sich mitunter gegen Angriffe zur Wehr setzen. Das entspricht gesunden Wachstumsprozessen, die Zeit, Langmut, Geduld, Verständnis und Liebe benötigen.
Parallel dazu entstehen neue Ideen des gedeihlichen Zusammenwirkens zwischen der männlichen und der weiblichen Schöpfermacht, zum Wohle des Ganzen. Diese Ideen wachsen wie kleine Pflänzchen, zunächst in einem geschützten Rahmen, um dann einen größeren Raum einzunehmen und sich weiter in das gesellschaftliche Bewusstsein hinein auszudehnen. Irgendwann entwickelt es sich zu einem allgemein anerkannten Teil des kollektiven Bewusstseins, erstrahlt in seiner Ausdehnung und Liebe, denn die Göttin lässt ihre Liebe einfließen, und ihre Gnade.
Fortsetzung folgt.
